450 Besucher beim Gefahrgut- 
und Sicherheitstag

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gefahrguttag2015 3 200Am 23. April richtete die IHK Initiative Rheinland in Kooperation mit der Stünings Medien GmbH – Herausgeber des Transportmagazins KFZ-Anzeiger – den „Gefahrgut- und Sicherheitstag Rheinland“ aus. Mit Erfolg: Rund 450 Besucher waren der Einladung auf das Gelände des ADAC-Fahrsicherheitszentrums in Grevenbroich gefolgt.


Mit welchen Technologien kann der Transport gefährlicher Güter noch sicherer gemacht werden? Was geschieht, wenn Ladung schlecht gesichert ist? Wie wird die Schulung des Fahrpersonals optimal organisiert? Auf diese und viele weitere Fragen hat der vierte Gefahrgut- und Sicherheitstag Rheinland mit Fachreferaten, Themen-Workshops und anschaulichen Live-Präsentationen Antworten geliefert.

„Unsere Region ist geprägt von logistischen Dienstleistungen – nicht zum Selbstzweck der Transportwirtschaft, sondern zur Steigerung des Wirtschaftswachstums“, erklärte Dieter Porschen, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein. Allein durch die Lage des Rheinlands sei die Logistik eine starke Wirtschaftsbranche in der Region. „Produktion und Handel sind auf leistungsfähige Transportdienstleister angewiesen. Dabei ist die Sicherheit die Voraussetzung für langfristigen Erfolg“, sagte Porschen. „Das gilt umso mehr beim Gefahrgut.“

Der Gefahrgut- und Sicherheitstag soll auch zu einem positiveren Image der Branche beitragen, wie der IHK-Hauptgeschäftsführer betonte. Moderne Motorentechnik, Telematiksysteme und Sicherheitseinrichtungen tragen zu umweltschonenden und risikoarmen Transporten bei.

Über den neuesten Stand der Technik, aber auch über aktuelle Entwicklungen etwa im Bereich der Rechtsprechung konnten sich die Besucher in Workshops und bei Vorträgen informieren. Auf dem Gelände wurden dem Publikum eindrucksvolle Demonstrationen geboten, etwa wie korrekte Ladungssicherung aussehen muss und welche dramatischen Folgen eine mangelhafte Sicherung haben kann.

Gut besucht waren auch die Fahrdemonstrationen im Außenbereich. Den Besuchern wurde vor Augen geführt, wie Fahrassistenz- und Stabilitätssysteme funktionieren. Ein Besuchermagnet war auch der mobile Fahrsimulator Simutruck. Er ermöglicht es Fahrschülern, schwierige Situationen zu trainieren, die im realen Straßenverkehr kaum simuliert werden können. Auf großes Interesse stießen zudem die Drohnen-Flugvorführungen. Die Besucher erhielten einen Eindruck davon, welch großes Potenzial diese Technologie etwa im Bereich der Verkehrsbeobachtung hat.

Nicht nur erfahrene Praktiker aus den Unternehmen nutzten die Angebote der 35 Aussteller und das umfassende Workshop-Programm, sondern auch viele Nachwuchskräfte. Rund 100 Auszubildende aus den Bereichen Transport und Logistik besuchten den Gefahrgut- und Sicherheitstag 2015.